Demo am 18. September: Ein klares Signal ans Parlament!

Rund 15’000 Personen haben auf dem Bundesplatz in Bern gegen den geplanten Rentenabbau protestiert. Das Signal an das Parlament ist deutlich: Eine AHV Vorlage auf Kosten der Frauen wird auf entschiedenen Widerstand stossen. Anstatt die Renten zu kürzen ist es jetzt endlich an der Zeit für bessere Renten. Die Rentenlücke bei den Frauen beträgt einen Drittel – ein Skandal! Deshalb hat ein breites Bündnis von Gewerkschaften, Frauenkollektiven und politischen Parteien zur Grossdemonstration aufgerufen!

Vollständige Bilanz auf sgb.ch lesen…

Hände weg von unseren Renten – ganzen Aufruf lesen…

Frauen erhalten noch immer rund ein Drittel weniger Rente als Männer. Denn die Frauen leisten den grössten Teil der Pflege- und Sorgearbeit. Das wird in der Rentenberechnung ungenügend berücksichtigt, weil diese Arbeit schlecht bezahlt oder unentgeltlich erbracht wird. Deshalb beziehen Frauen – obwohl auch sie ihr Leben lang arbeiten – im Alter oft viel zu tiefe Renten.

Anstatt die zu tiefen Frauenrenten zu verbessern, plant das Parlament mit der Erhöhung des Frauenrentenalters genau das Gegenteil: einen Rentenabbau zulasten der Frauen. Bereits in dieser Herbstsession will das Parlament mit «AHV 21» eine Rentenreform auf Kosten der Frauen beschliessen. Deshalb gehen wir auf die Strasse. Nach schweiz­weiten, aber lokalen Demonstrationen am 14. Juni braucht es jetzt ein starkes Zeichen vor dem Bundeshaus!

Generell geht es bei den Renten in die völlig falsche Richtung. Obwohl die Schweiz immer reicher wird und obwohl die Lebenshaltungskosten steigen, zahlen die Pensionskassen immer we­niger Rente. So kann es nicht weiter­gehen! Unsere Arbeit verdient gute Renten.

Video: Warum wir am 18. September demonstrieren…

«Hände weg von unseren Renten» – auf nach Bern am 18. September zur grossen Rentendemo

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Zwei Jahre nach dem Frauenstreik: Unsere Geduld ist am Ende

Hände weg von den Frauenrenten: Gina, Sandrine und Ursula erzählen warum sie keine Geduld mehr haben

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Die Erstunter-zeichnerinnen

Anschauen

• Gabriela Allemann, EFS
• Lena Allenspach , Syndicom
• Vania Alleva, Unia
• Sibel Arslan, Nationalrätin Grüne
• Christine Badertscher, Nationalrätin Grüne
• Michela Bovolenta, VPOD
• Regula Bühlmann, SGB
• Martine Docourt, SP Frauen*
• Yvonne Feri, Nationalrätin SP
• Claudia Friedl, Nationalrätin SP
• Tamara Funiciello, Nationalrätin SP
• Françoise Gehring, SEV
• Christine Goll, alt Nationalrätin
• Barbara Gysi, Nationalrätin SP
• Annemarie Heiniger, SVF
• Ronja Jansen, JUSO Schweiz
• Daniela Lehmann, SEV
• Samira Marti, Nationalrätin SP
• Lisa Mazzone, Ständerätin Grüne
• Gabriela Medici, SGB
• Mattea Meyer, Nationalrätin SP
• Patrizia Mordini, Syndicom
• Martina Munz, Nationalrätin SP
• Ursula Nakamura, SVF
• Sandrine Nikolic-Fuss, kapers
• Valérie Piller Carrard, Nationalrätin SP
• Véronique Polito, Unia
• Katharina Prelicz-Huber, VPOD
• Joëlle Racine, Unia
• Franziska Ryser, Nationalrätin Grüne
• Meret Schneider, Nationalrätin Grüne
• Pauline Schneider, JUSO Schweiz
• Ursula Schneider-Schüttel, Nationalrätin SP
• Karin Schwiter, EKF
• Valérie Solano, SEV
• Aude Spang, Unia
• Etiennette Verrey, alt Präsidentin EKF
• Stephanie Vonarburg, Syndicom
• Lucie Waser, SEV
• Flavia Wasserfallen, Nationalrätin SP
• Manuela Weichelt-Picard, Nationalrätin Grüne
• Sarah Wyss, Nationalrätin SP
• Kathrin Ziltener, Unia

Initiative zur Stärkung der AHV

Die Volksinitiative für eine 13. AHV-Rente hilft, die Frauen-Renten-Lücke zu schliessen. Denn nur die AHV berücksichtigt die mehrheitlich von Frauen erbrachte, nicht entlöhnte Pflege- und Sorgearbeit bei der Rentenberechnung. Deshalb ist jede Erhöhung der AHV-Renten die effektivste Art, um das Renteneinkommen von Frauen zu verbessern und die Rentenlücke zu schliessen. Die Initiative konnte am 28. Mai 2021 erfolgreich eingereicht werden.

Die Übergabe der 314’187 Unterschriften an den Ständerat

Hände weg von den Frauenrenten! 314'187 Unterschriften übergeben

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Fotos von der Übergabe ansehen….

Informiert bleiben

Wenn Sie den Appell unterstützen und etwas gegen den Angriff auf die Frauenrenten unternehmen wollen, halten wir Sie gerne weiter auf dem Laufenden. Wir informieren Sie, was das Parlament macht und was wir dagegen tun können. Auch alle Infos zum allfälligen Referendum kommen per Mail.